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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
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ZZ-HISTORY
Renaissance-Maler galten als nicht zeitgemäß
Maler der Renaissance mussten sich ständig anhören: Das ist voll so was von Antike, komm endlich im Mittelalter an! Heute kann man sich gar nicht mehr vorstellen, dass die meisten Maler dennoch einfach ihr Ding weitergemacht haben, obwohl natürlich auch viele gesagt haben, «Ich muss schließlich Miete zahlen, da kann ich nicht den Geschmack ignorieren.»

Das kann er doch nicht machen!
Schulz droht SPD, am Wahlabend nicht zu sagen, die Partei hätte einen tollen Wahlkampf gemacht
Es ist eine schöne Tradition, dass an bitteren Tagen für die Sozialdemokratie der SPD-Chef sich bei allen Unterstützern bedankt dafür, dass sie so einen tollen Wahlkampf gemacht haben. Doch Martin Schulz ist der Mann, der aufsteht und sich querstellt wie ein Mann. «Als ich die Partei übernommen habe, war ich in einem guten Zustand, und jetzt – seht mich an!», wird er den weinenden Sozialdemokraten entgegenschmettern. Die ganze Kraft wird er für die Koalitionsverhandlungen einsetzen, damit der Koalitionsvertrag die Druckschrift der SPD bekommt.

Begegnungen an Wahlkampfständen: Immer mehr Politiker sind entsetzt, was sie da so regieren
Das kann schon schaurig werden, eine Begegnung mit den Menschen, deren Mandatsträger man eigentlich ist. «Im Wahlkampf kann man denen nicht so einfach die Meinung sagen», sagt der örtliche Kandidat der ZZ. «Nicht mal denen, die einen sowieso nicht wählen und wo man nur denkt: aua!»

So war das TV-Duell zwischen Merkel und Schulz, das zuvor mit Spannung erwartet wurde
Nur bei einer Frage wird es für die Kanzlerin emotional
Wahlkampfzeiten sind immer auch Zeiten der Spitzenduelle, so auch diesmal. Martin Schulz konnte seine Stärken ausspielen und Boden gutmachen, konnte aber gegen die Kanzlerin nur begrenzt punkten. Die Regierungschefin ließ sich von den Fragen der Moderatoren nicht aus der Ruhe bringen, schon gar nicht durch Nachfragen verwirren, wobei die Moderatoren alle zugelassenen Nachfragen auch an die Kanzlerin herantrugen. Einigkeit bestand darin, in diesem Land gut und gerne zu leben.

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