OMG, liiiiebe Nachbarin!
20.03.26
Seite 1842 | Mir wird gerade schockartig klar: Sie haben gar keine Zahnprothese. Ffie habn Haa-ermaf nafgeäfft – daf war allef! Bitte entschuldigen Sie vielmals meine üble Unterstellung. Ich werde es bei meinem nächsten Besuch wiedergutmachen, und zwar mit einer gnadenlos rythmischen Performanz! | |
Liiiiebe Nachbarin!
20.03.26
Seite 1842 | Der war echt gut, und er kam gerade zur richtigen Zeit. Aber erstens war er nicht von Haa-ermaf, sondern von Theodor Wiesengrund (sic!) Adorno, und zweitens könnten Sie bitte wieder Ihre Zahnprothese reintun, das klingt ja fürchterlich! Ansonsten stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Horizontal nichtdiskursiv, wenn Sie mich verstehen. | |
Nachbarin spricht Klartext!
20.03.26
Seite 1842 | Eff gib keim michtigef Mebm im fanchem! Iff goch fom Haa-ermaf, oga? | |
Den
20.03.26
Seite 1842 | Gesichtsausdruck der staatsbezahlten Zettelhochhaltetrulla haben Sie, werter Herr Zeller, so unnachahmlich treffend abgebildet, dass er geradezu den akustischen Eindruck von Gekreisch und Gekeife (Kreide auf Tafel, Trillerpfeife, you name it) mit sich zieht. Dieses Gesicht lügt nicht, gestattet vielmehr den Einblick in die charakterliche Verfasstheit der aus dem umgebenden Gesocks beispielhaft hervorgehobenen Person.
Ist nun deren Obenrum schon schrecklich genug, so würde ich über weitere körperliche Einzelheiten, insbesondere ihr Untenrum betreffend, sehr gerne dauerhaft uninformiert bleiben. Schon gar nicht möchte man sowas als Nachbarin.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Sache. | |
@
20.03.26
Seite 1842 | Jetzt seien Sie doch nicht so anti-intellekuell. Sogar die Nachbarin liest die Sachen vom Professor! | |
Lieber Professor
19.03.26
Seite 1842 | Um es kurz zu machen, oder - mit einem Wort: Fuck. | |
Örtliche Nachbarin
19.03.26
Seite 1842 | Ich betreibe meinen Dildo auch nur noch im Energiesparmodus. | |
Jedoch
19.03.26
Seite 1842 | Ein öffentlich-rechtspopulistischer Rundfunk hätte Habermas nach Strich und Faden dekonstruiert. | |
Prof. Raban Rübenreiber
19.03.26
Seite 1841 | Die postkommunikative Schneise der Verwüstung, die Jürgen Habermas unangekündigt hinterlassen hat, weitet sich für die meisten von uns zu einem regelrechten Marianengraben intellektueller Verlassenheit – und dies umso doloröser, je länger das tragische thanatoviktime Ereignis zurückliegt. Wir sind nun Geworfene im doppelten Heideggerschen Sinn, nämlich auch Weg-Geworfene, geistig Weggeworfene, ins diskursvakuöse Fiasko Gefallene bzw. eben Geworfene. Man kann wohl ohne allzugroße Apoklyptik sagen: Jetzt nach dem Hinscheiden des großen Transphantastikers, sind wir nicht mehr herrschafts-, sondern diskursfrei. Wir dümpeln solipsistisch im seichten Wasser des sich selbst überlassenen Denkens, unfähig zu einer authentisch moralinsauren Wahrhaftigkeits- oder auch nur Wahrheitssuche. Es ist uns, horribile dictu!, die globalnormative Securezza abhanden gekommen, die pan-rabulistische Impertinenz, welche uns der Meister so unerreicht galaktokryptisch vorperformiert hat. Und so bleibt uns als Ausweg, als letztbegründbarer Notausgang wohl nur der imaginative Metadiskurs mit – ja, mit uns selbst. Seien wir es uns wert, diesen Weg zu beschreiten! | |
Another asshole
19.03.26
Seite 1841 | Und Hayali nach Simbabwe.
Oder zurück in den Iran. Jetzt. | |