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Deutschlantis
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zu Seite 1682 


Seite 1          

Sonntagsfrage
25.10.26
Seite 1936

 

Ist jemand, der im BlackRock Bann,
gar nur ein PHP-Programm?
Dieser Verdacht wird noch befeuert,
denn oftmals wirkt er ungesteuert?

 

Ich bin
25.10.26
Seite 1936

 

der Geist des Gesetzes! Was kümmert mich der Buchstabe...

 

Mir gefällt am besten
25.10.26
Seite 1936

 

das "Abgrund-Fotzen-Dämliche" in dem Kutter-Gedicht. Das ist endlich mal so saftig formuliert, wie's gehört. Frauen-Bashing kann gar nicht brutal genug sein, wenn es die Realität abbilden soll.

 

@Miss Panda gegen rechts
25.10.26
Seite 1936

 

Ihre Conclusio ist richtig. Ein Mann von Geschmack dichtet nicht über niveaulose Apothekenschlampen. Sie haben gerade noch rechtzeitig damit aufgehört! Ein Vers mehr, und Ihr Ruf wäre dahin gewesen!

 

@Graf Zahl
25.10.26
Seite 1936

 

Sie meinen, nur unsere Demokratie kann Stunden schenken? Das wäre natürlich schön, wenn's so wäre, aber bedenken Sie das noch viel Schönere: Nur unser gebrochenes Asylrecht kann uns Menschen schenken. DAS ist unsere wahre Demokratie.

 

Miss Panda gegen rechts
25.10.26
Seite 1936

 

Der Deutschen liebstes Medienfutter
ist nun schon lange die Frau Kutter.
Bei ihr wird alles großgeschrieben,
was wir an Unterhaltung lieben:

Das Trashige, das Kitschige,
das Peinliche, das Glitschige
und – hierfür gilt das Nämliche –
das Abgrund-Fotzen-Dämliche.

Man muß nicht länger auf- sich halten
mit dem Gedankengut der Alten:
Es ist zum Gähnen linksverschnitten,
vom Standard-Naziwahn geritten,

vom Zeitgeist-Schredder durchgehäckselt
sowie von Eitelkeit verdrechselt.
Kurzum, was diese Dam' befeuert,
das ist intrinsisch vollbescheuert.

Und jetzt? Wird's besser? Wird's mitnichten.
Man sollte gar nicht drüber dichten.
Man sollt' nur auf die Kutter zeigen
und dann – mit Wittgensteinen – schweigen.

 

Graf Zahl
25.10.26
Seite 1936

 

Jetzt ist es kurz vor 3-Uhr und gleich ist es wieder 2-Uhr. Auch das ist nur in unserer Demokratie möglich. Muhahahaha

 

Neulich in Neukölln
25.10.26
Seite 1936

 

"Plunderschnecken sind alle", bellte die Bäckerin kiezig. "Oh, da haben Sie mich falsch verstanden. Ich möchte eine Plünderschnecke", korrigierte der Kunde sanft. "Watt wollnse dann inne Bäckerei?" – "Na ja, Ihre Tochter ist bekannt als Plünderschnecke und soll auch ziemlich sexy sein ..." – "Ach die Lena! Sarense's doch gleich? Dat macht dann zwohundertfuffzich Euro, wenn et jeht bar!"

 

Ach
24.10.26
Seite 1936

 

Die weltberühmten Thujahecken
am Ufer des Scharmützelsees!
Nun werden sie zum Auffangbecken
für Mao-, Marx- und Engelskäs.

 

Kann vorkommen, besonders am Wochenende
24.10.26
Seite 1936

 

Du inspizierst die Thujahecken
am Rande des Scharmützelsees.
Du guckst dahinter: Plünderschnecken
beim Trinken ihrer Drogentees.

 

Seite 1          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
12. März 2025

Darum wird im Bundespräsidialamt TippEx nicht mehr so genannt
Den Satz «Gib mir bitte mal das TippEx» oder «Schmeiß mir mal das TippEx ‘rüber» kriegt man im Amt des Bundespräsidenten nicht mehr zu hören. Die bekannte Tippfehlerübermalfarbe wird nur noch indirekt angesprochen, weil der Name zu sehr nach dem Hetzportal eines Tech-Milliardärs klingt. Muss der Kurznachrichtendienst doch mal erwähnt werden, dann unter seinem alten Namen Twitter. Der Buchstabe, der für den neuen Namen steht, wird gar nicht mehr verwendet.

Seniorin kassiert bei mehreren Großtanten gegen steuerbord
So sind die Fördermittel eigentlich nicht gedacht, dass dieselben Personen in verschiedenen Nichtgesetzgebungsorganisationen doch immer dieselben Sachen vertreten. «Doch, genauso sind sie gedacht, wer soll sie denn sonst nehmen», beharrt die Seniorin, die mehrfach bei verschiedenen Großtanten gegen steuerbord mitmacht und das Schild in die Höhe hält. «Außerdem ist das jedes Mal eine neue Leistung, da steht mir das zu», bei dieser Meinung bleibt sie gegenüber der ZZ. Wenn alle so beharrlich sind und solche Standfestigkeit besitzen, dann ist der Nutzen ja sicher.

Innenminister der Länder warnen vor Erosion der abstrakten Gefahr durch Volksverhetzung
Das durch den Straftatbestand Volksverhetzung geschützte Rechtsgut ist der öffentliche Frieden, der durch die Äußerung gefährdet wird, nicht der Schutz vor krassen Meinungen als solchen, wobei eine abstrakte Gefährdung ausreicht. Diese aber lässt sich immer schwerer begründen, wenn nie wegen Meinungen irgendwas geschieht und nicht mal der Groll gegen Gruppen merkbar wächst. Die Innenministerkonferenz fordert darum eine verstärkte Bemühung, um auch mal abstrakte Gefahren sichtbar werden zu lassen. «Unsere Demokratie muss sich auch mal angegriffen zeigen», heißt es in dem Strategiepapier.

Wir brauchen den Klimafolgenausgleichsfonds
Sollte es zu spät sein, um das Klima zu retten, worauf vieles hindeutet, dann müssen die Sonderinvestitionen auch beinhalten, dass diejenigen, die versucht haben, sich dafür aufzuopfern, eine entsprechende Entschädigung erhalten. Die Bemühungen dürfen nicht umsonst gewesen sein. Friedrich Merz hat die Wahl, der heißeste Bundeskanzler seit Beginn der Aufzeichnungen zu werden oder gar keiner.

Katrin Göring-Eckardt muss einräumen, dass sie entgegen ihrer Erwartung nicht jünger geworden ist
«Wir werden jünger, wie toll ist das denn, das haben wir uns immer gewünscht!» Diese optimistischen Worte sprach die Spitzengrüne vor fast zehn Jahren. In der ZZ-Talkrunde muss sie nun einräumen, dass sie da wohl etwas zu voreilig war. «Das mit dem Jüngerwerden dauert dann eben länger, als ich zunächst vorhererwartet habe, aber dann werde ich eben später jünger, und ich freue mich darauf», sagte sie in die Runde.

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