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Verblüffend, was Sie schreiben. Da stimmt ja jedes Wort! Wie konnten Sie wissen, dass ich Kartoffel-Geringschätzer bin, aber Kartoffelbrei liebe? Okay, Kant wusste auch nicht, woher er das mit Steinmeier wusste, aber trotzdem: Meinen Respekt. Wenn ich mir schmeicheln wollte, würde ich sagen: Ich dichte offenbar hinreichend heinesch, um vom kundigen Leser verstanden zu werden. Der kann mir quasi in die Seele gucken, wenn er's liest, und so soll's ja sein. (Danke übrigens für "heinesch". Heine ist unter meinen Lieblingsdichtern die Nr. 1, aber das war Ihnen sowieso klar, schätze ich.)
Je nun! Widmen wir uns den Kartoffeln. Für mich ein wirklich interessantes und relevantes Thema, denn, Hosen runter: Ich bin Süddeutscher (Südwest), das heißt Spätzlefresser. Spätzle und Nudeln, am besten jeden Tag. Wenn Sie mit diesen Gottesgeschenken als Standard-Nahrung aufwachsen, dann ist Ihnen die Kartoffelverachtung quasi genetisch eingebrannt. Kein Entkommen möglich. Nur wenn die Oma einen Kartoffelbrei serviert, sprechen Sie drauf an, oder auch mal auf Bratkartoffeln, aber sonst herrscht tiefe Nacht. Vor allem bei Salzkartoffeln. Sie sprechen es ja an! Salzkartoffeln sind der Feind, das absolute no-go, die kulinarische Kreuzigung. Hier kann es keine Überlebenden geben, jedenfalls nicht in Süddeutschland. Der Süddeutsche versteht ja nicht mal, wieso die Kartoffel überhaupt als ernsthaftes Nahrungsmittel gehandelt wird, d.h. als sättigendes (vgl. Sättigungsbeilage! Das behaupten sie ja von der Kartoffel!). Nein, der Süddeutsche hält die Kartoffel für eine Art exotisches Gemüse, das man VIELLEICHT hier und da mal neben das Schnitzel legen kann, aber warum eigentlich, da doch richtiges Gemüse viel besser schmeckt.
Sie sehen: Ich entspreche kartoffelmäßig genau Ihrer Beschreibung. Wir sind kartoffelverwandt bis ins Detail. Das freut mich, das fühlt sich gut an, denn es ist mal was anderes. Wie oft schon wurde ich von Kartoffelfressern diskriminiert, besonders von den norddeutschen! Diese Menschen haben kein Verständnis für Spätzlefresser. Lehnen sie ab. Emfinden sie als Angriffskrieg auf die Kartoffel. Manche haben vermutlich noch nie eine Nudel im Mund gehabt, oder es ist ihnen nicht aufgefallen, weil's so selten war. So, und jetzt noch ein Wort zu "Rote Bete": Auch da herrscht Übereinstimmung mit Ihnen. Mag ich nicht, interessiert mich nicht, finde ich tuckig. Es ist erschreckend!
Da! Der Spaltenpoet @Es geschah bei Tisch ist völlig auf meiner Kartoffelbrei-Seite, warum sonst hätte er gedichtet:
„Kartoffeln und Bete geschrumpelt“
Kann man Geringschätzung für Kartoffeln (gemeint sind natürlich Salzkartoffeln, aber das wäre eine Silbe zu viel) und Bete besser, eleganter, bündiger, ja heinescher ausdrücken als in dieser einen Zeile? Ich sage nein. Zu Königsberger Klopsen gehört zwangsläufig Kartoffelbrei, manche sagen dazu auch Kartoffelpüree oder schlicht Püree, ich gehöre nicht dazu. Und Rote Bete? Das ist doch Tuckennahrung.
Steinmeiern hören heißt leiden, sprach Kant.
Er wußt' nicht, woher er das wußte,
nur, daß er's wohl irgendwie mußte
bei seinem verschärft visionären Verstand.
Er grübelte fort, bis es rußte.
Längst kalt war'n die Klopse, erstarrt war die Soß',
Kartoffeln und Bete geschrumpelt,
kam Hegeln ins Zimmer gehumpelt:
Ich hörte 'nen Meiern! Bei Gott, 's war ganz groß!
Da hat's dann diskurslich gerumpelt.
bin ich auch. Aber zu Königsberger Klopse gehören Salzkartoffeln und Rote Beete.
Demagogie extremistischer Kräfte 03.10.26
Seite 1926
"Migranten zahlen unsere Renten" - "In Chemnitz gab es Hetzjagdenauf Ausländer" - Nach jeden Terroranschlag: "Wir bleiben bunt" - "Es gibt 70 oder 598 Geschlechter", wer öffentlich sagt es gibt nur 2, muss Strafe zahlen - Weihnachtsmärkte sind Hochsicherheitstrakte - Volksfeste, Karneval werden abgesagt aus Angst vor Terroranschlägen - täglich Messerangriffe und Gruppenvergewaltigungen - Migranten vergewaltigen 9-,10-,11jährige - rotgrüne Richterinnen sprechen die Täter frei und verhöhnen die Opfer - Menschen, die um ihre getöteten Kinder trauern, werden von antifanten fotogrfiert und im Internet verhöhnt.
Für meine Ex war ich schon deshalb ein vulgärer Mensch, ja sogar ein vulgärer Barbar, weil ich gern Königsberger Klopse mit Kartoffelbrei und Gürkchen gegessen habe. Sie selber stand natürlich auf diese Sushis-Sauereien, von denen man ja doch bloß Bandwürmer bekommt.
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