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Verstehe. Wenn Streeck was zu Leihmutterschaft GESAGT hätte, hätte er nicht gedurft. Aber weil er‘s bloß GETAN hat, hat er gedurft. Völlig logisch.
In div. Chatgruppen vernetzter Rentner 21.07.26
Seite 1894
Heute nicht geweint, sondern bei Rewe eingekauft. Wie ich danach einen Blick auf den Kassenzettel werfe (die Rewe-Gauner preisen oft falsch aus), muss ich dort folgenden Text lesen, hier wiedergegeben inkl. Sonderzeichen, teils zweifelhafter Kleinschreibung und fehlenden Punkten:
>>>>>!!!Achtung!!!<<<<<
Dieser Markt enthält Spuren von:
guten Angeboten, netten Mitarbeitern u. außergewöhnlich sympathischen Kunden
Danke, dass du einer davon bist
Dazu möchte ich folgendes feststellen: Ich war nie sympathisch, geschweige denn außergewöhnlich sympathisch. Selbst meine Freunde finden mich widerlich, und sie haben damit recht. Daher kann ich mich mit dem Rewe-Kassenzettel nicht identifizieren.
Babykäufer Hendrik Streeck (CDU) hat nichts falsch gemcht. Bei ihm war das etwas völlig anderes als bei Jens Spahn, erklärte die Regierung gestern offiziell. Zur Begründung sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius: "Herr Streeck hat keine politischen Forderungen vertreten, die seiner persönlichen Lebensführung entgegenstehen. Das heißt, es gibt bei ihm keine Frage der politischen Glaubwürdigkeit." Das wiederum heißt: Nur wenn sich Streeck offiziell gegen Leihmutterschaft ausgesprochen hätte, hätte er nicht gedurft. Die bestehenden Gesetze gegen Leihmutterschaft sind dabei unerheblich; sie ändern nichts daran, dass er gedurft hat.
Schade. Wir hätten den türkischstämmigen Herrn, in dessen Gegenwart in Stade mutmaßlich 6 Menschen auf bisher völlig ungeklärte Weise zu Tode kamen, zu einer harten Bewährungsstrafe verurteilt.
Städteexpreß „Fichtelberg“ 21.07.26
Seite 1894
+++++ ÖRR-Besseresser mit schockierender Enthüllung: So trickst die Industrie beim Hundekuchen! +++++
Das Amt für Verfassungsschutz (ehemals Reichssicherheitshauptamt) teilt mit, das nach gründlicher Untersuchung das Grundgesetz als verfassungsfeindlich und gesichert rechtsextrem eingestuft wird.
Mann aus dem Volk (obere Besoldungsgruppe): 21.07.26
Seite 1894
Mein Porsche, meine Rolex und mein Kaufkind gehen niemanden etwas an, ich mache damit, was ich will.
Auch unsere Brandmauer-Demokratie wird einmal sterben. So schön und überlegen sie ist, wird sie eines Tages doch weichen müssen, nämlich einer bescheideneren Demokratieform. Diese wird keine Brandmauer mehr besitzen, und sie wird deshalb auch nicht mehr Unsere sein können – zumindest nicht in dem exklusiven Sinn, der Unsere Brandmauer-Demokratie so wunderbar und einmalig gemacht hat. Vielleicht, liebe Brüder und Schwestern, wird in der neuen Demokratie das "Unsere" wiederkehren und dann für alle Menschen gelten – was Gott verhindern möge, aber die Wege des Herrn sind unerforschlich. Ja, wir müssen dieser möglichen Heimsuchung ins Auge blicken und uns darauf vorbereiten: Eine Demokratie, die tatsächlich allen Menschen gehört! Eine Demokratie, die alle Menschen "Unsere" nennen, und zwar zu Recht! Das, liebe Brüder und Schwestern, wäre schwer zu tragen. Es wäre wahrhaftig eine Atlas-Last auf unseren Schultern, die manchen von uns überfordern könnte. Aber seien wir nicht larmoyant: Gott will uns als tapfere Träger und Erträger der Schicksale, die ER uns aufbürdet. Verzaget nicht, und gehet dahin in Frieden! Amen.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
15. September 2023
Thüringer Presse mit Einhelligkeit: Das gildet nicht!
Es ist ein Leistenbruch in der Geschichte der Angriffe auf unsere Demokratie, die Thüringer CDU drückt ihren Willen durch und nutzt dazu ein Gesetzgebungsverfahren. Aber wenn sie eine parlamentarische Mehrheit hätte, warum ist sie dann in der Opposition? Ein Beschluss gegen den Willen der Presse verletzt die Gewaltenteilung. Das Gesetz kann nicht einfach rückgängiggemacht werden, die Stellen sind angewiesen, es nicht umzusetzen.
Corona-Ausbruch
Hessen und Bayern ordnen Briefwahl an
Die neuen Varianten sind schlimmer, und die verpflichtende Impfung wirkt erst nach dem Wahltermin. «Der Schutz der Sicherheit hat Vorrang, die Briefwahlunterlagen werden jetzt verschickt und ausgefüllt eingesammelt», sagte der Sprecher des Verbandes der Wahlleiter der ZZ.
Weil es schon wieder alle vergessen haben, ist Titanic noch mal pleite
Wer «Satiremagazin Titanic» hört, denkt: Da war doch was? Falsch, da war nichts, der Satirebankrott war letzte Woche. Niemand erinnert sich mehr daran, kurz überlegt zu haben, wem man ein Abo verkaufen könnte. Darum meldet die lustige Publikation spaßeshalber gleich noch einmal ihre Pleite. Viele Medien berichten erwartungsgemäß wieder, so kurz ist die Aufmerksamkeitsspanne.
Warum es islamfeindlich ist, nichts mehr zum Islam sagen zu wollen
Natürlich braucht niemand sich zu irgendwas zu äußern. Aber wer kundtut, zu etwas nichts mehr zu sagen, impliziert, es gäbe nichts Gutes zu erwähnen. Das ist ein Schlag ins Gesicht aller, die von muslimfeindlichem Rassismus betroffen sind, und von allen, die da mitleiden.
So nutzt Lampedusa seinen Standortvorteil für den Fachkräftezuzug
Wenn erst genügend von denen da sind, die nicht rassistisch sein können, gibt es keinen Rassismus, der die Fachkräfte vom Zuzug abhält. Diesen Zustand hat Lampedusa erreicht und schöpft diesen Vorteil voll aus.
Umweltministerin fordert Absenkung des Sauerstoffgehaltes der Luft, um Verbrennung zu reduzieren
Das Aus für Verbrennungen lässt sich noch schneller erreichen durch Deoxygenisierung, davon ist die Umweltministerin überzeugt. «Weniger Sauerstoff gleich weniger CO2-Ausstoß, die Rechnung ist klar», sagte sie der ZZ. Entsprechende Maßnahmen sollen zeitnah auf den Weg gebracht werden.
Gefährlich für Weltdurchschnittslufttemperatur: Luft