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+++ Klitoris ist mittlerweile der beliebteste Mädchenname hinter Yasmin, Fatima und Hamas. Der klassische Jungenname Penis hingegen ist weiter auf dem Rückzug und wird zunehmend durch Namen wie Tucky, Schwuchty und Schwulibert ersetzt. +++
Diese "Liz" Kutter könnte da etwas lostreten, was wir so ähnlich schon mal hatten. Wie wärs zum Beispiel mit Medikamenten-Abgabe nur an die Richtigen? Oder umgekehrt: Keine Medikamente für "unwertes Leben"?
Elisabeth "Liz" Kutter, die charmante Inhaberin der Bielefelder "Panda-Apotheke gegen rechts", äußert sich normalerweise zu allem, aber in der Klitoris-Debatte hält sie sich eher bedeckt. Nur einen einzigen Post hat die populäre Geistesgestörte bislang zum Thema abgesondert: "AfD-Wählerinnen in Not bekommen bei mir ihre Klitoris-Medikamente, aber mehr nicht. Danach dürft ihr euch bitte wieder in eure braune Brühe verpissen, ja? Sorry, Mädels! Selber schuld! Und ihr anderen Mädels, für euch habe ich Wellness-Klitoralien im Überfluss, oder auch bei Überfluss, haha ... Ich freu mich auf euch, ich liebe euch alle!" Dieser Post wurde in Klitoris-Fachkreisen überwiegend negativ beurteilt. Er zeige eine erstaunliche Unkenntnis klitoralwissenschaftlicher Grundlagen und einen erschütternden Mangel an klitoraler Sensibilität. Die Apothekerin "Liz", so die Experten weiter, besitze "mit höchster Wahrscheinlichkeit selber keine Klitoris". Ob das für einen Entzug der Apotheker:innen-Lizenz reicht, wird momentan von rechten Klitoralgremien geprüft.
ZZ Klit und ZZ Glied – die Wochenend-Sexualbeilagen für beide Geschlechter erscheinen jeweils alle zwei Wochen im Wechsel. Bestellung im Zeller-Store oder über die Zeller-App, FAQ-Service und Einzelfragen über ZZ@Mediengruppe.de, Beschwerdenmanagement: Anwalts-Sozietät Dres. Klit, Glied & Praeser, Erfurt. Nächste Woche in ZZ Klit: "Die Kiltoris – The Scottish Way Of Girl's Life", "Mit Klitämnestra in den Hades", "Loriots 'Familienbenutzer' – eine Klitoris-Attrappe für alle?" und im Ratgeberteil: "UnsereKlitoris – wie progressive Frauen ein Organ vergesellschaften"
Der berühmte Dichter Rainer Maria Klitorilke war ein Muttersöhnchen und sehr stolz auf seinen Namen. Nach dem Tod der Mutter hat er sich von deren Ödipussy losgesagt, freilich in einem jahrelangen Prozess und mit Hilfe eines Psychoanalytikers. Das Ende der Behandlung war erreicht, als er dazu in der Lage war, auch aus seinem Namen die Klitoris zu entfernen. Frühe Drucke seiner Werke waren aber noch unter dem ursprünglichen Namen erschienen; die erhaltenen Exemplare erzielen Spitzenpreise bei internationalen Lyrik-Auktionen.
+++ Neue Steuer auf Extra-Klitorisse wird ab 1.1.2027 in Kraft treten. Klingbeil: „Die normale Klitoris bleibt lebenslang steuerfrei, das habe ich mit Mühe durchgesetzt, aber die Klitoris-Steuer sieht vor, jede weitere Extra-Klitoris mit jährlich 20 Prozent ihrer Neukosten zu besteuern, jedoch maximal 5 Jahre lang, dann gilt sie als steuerlich abgesetzt. Dies gilt auch für Extra-Klitorisse für Trans-Personen und Trans-Barbapapas.“ +++
Der Mensch lebt so lange, wie sich andere an ihn erinnern – das scheint wirklich zu stimmen. Ich lebe noch! Oder wieder? Jedenfalls ist es eine schöne Erfahrung hier in der Spalte der Meinungsverirrten und Haltungsverweigerer, der Wissenschaftsleugner und Impfbanausen, der Schwerpolemiker und Satirezombies, der Sozialsozialistenphobiker und Christdemonstranten, der Euerdemokraten und Unserstinkefinger, also der fähigsten Hasser und Hetzer garantiert ohne :innen, die jemals von Bernd Zeller radikalisiert worden sind. Ja, und zu der Sache mit der mutmaßlichen 3DMüller: Sie ist jedenfalls nicht meine Frau. Sagen wir, noch nicht. Bei drei Klitorellen kann sich so was ganz schnell ändern.
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6. September 2023
Abstreit-Affäre
Deutschland fragt: Was wusste Monika Gruber?
Der mit seiner Umstrittenheit unzureichend umgehende bayerische Wirtschaftsminister, dem jedes Gefühl für die Notwendigkeit eines Rücktritts zu fehlen scheint, wird vom Ministerpräsidenten, der sowieso kein wählbares Integritätsniveau besitzt, im beschädigten Amt belassen. Aber es gibt eine Vorgeschichte, die Demonstration mit Monika Gruber. Sie ist zwar aus weiteren Aktionen ausgestiegen, hüllt sich aber in eine Mauer des Schweigens, was sie gewusst hat. «Wir haben Grund zu der Annahme, dass es mehr ist, als sie sagt, höchstwahrscheinlich wusste sie alles längst», heißt es aus dem ZZ-Rechercheverbund.
Digitalisierung der Meldestellen kommt gut voran
Die Digitalisierung hält in den Meldestellen Einzug, aber auch die Meldestellen selbst tun das, was die Digitalisierung natürlich sehr viel einfacher macht, als wenn da was Vorhandenes umgestellt werden müsste. «Damit ist ein Zeichen gesetzt, dass die Digitalisierung insgesamt auf einem guten Weg ist», sagte die Digitalisierungsbeauftragte der SPD im ZZ-Gespräch.
Dieser Bundeshaushalt ist ein Armutszeugnis
Geldprobleme sind Probleme, die sich mit Geld lösen lassen. Christian Lindner hätte alle Möglichkeiten dazu, weil das Bundesfinanzministerium das einzige Geldhaus ist, dem nicht die BaFin im Nacken sitzt. Doch in Sachen kreativer Buchführung herrscht Fehlanzeige. Die Chance auf Durchfinanzieren statt Kaputtsparen wurde vertan. Die Koalition braucht sich nicht über Reaktionen zu wundern.
Friedrich Merz mit mutigem Reformvorschlag: Steuersatz soll auf einen Bierdeckel passen
Wenn Steuersatz oder sogar die zu zahlenden Steuern auf einem Bierdeckel Platz finden und direkt angeguckt werden können, würde das die Akzeptanz steigern und das Steueraufkommen stärken. Davon zeigt sich Friedrich Merz überzeugt. Außerdem will er der Ampelkoalition zuvorkommen und das Heizgesetz in den Bundestag zur Abstimmung bringen. «So geht konstruktive Oppositionsarbeit», kommentierte er gegenüber der ZZ.
Tourismus: Stelle, wo Olaf Scholz beim Joggen gestürzt ist, wird zum Ausflugsziel
Dass er den Tourismus ankurbeln würde, damit hat der Kanzler wohl nicht gerechnet. Doch seit seinem Jogging-Sturz strömen Touristen in Massen an die Stelle, wo es sich zugetragen hat. Besonders Menschen aus der esoterischen Ecke fühlen sich angezogen. «Dieser Kraftort hat was Magisches», so die einhellige Meinung. Der Absatz an Tassen und T-Shirts mit dem Bild des augenbeklappten Kanzlers spülen weitere Euros in die Kassen.