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Leserbriefe


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zu Seite 1443 


Seite 1          

@Streeck
21.07.26
Seite 1894

 

Verstehe. Wenn Streeck was zu Leihmutterschaft GESAGT hätte, hätte er nicht gedurft. Aber weil er‘s bloß GETAN hat, hat er gedurft. Völlig logisch.

 

In div. Chatgruppen vernetzter Rentner
21.07.26
Seite 1894

 

Heute nicht geweint, sondern bei Rewe eingekauft. Wie ich danach einen Blick auf den Kassenzettel werfe (die Rewe-Gauner preisen oft falsch aus), muss ich dort folgenden Text lesen, hier wiedergegeben inkl. Sonderzeichen, teils zweifelhafter Kleinschreibung und fehlenden Punkten:

>>>>>!!!Achtung!!!<<<<<
Dieser Markt enthält Spuren von:
guten Angeboten, netten Mitarbeitern u. außergewöhnlich sympathischen Kunden
Danke, dass du einer davon bist

Dazu möchte ich folgendes feststellen: Ich war nie sympathisch, geschweige denn außergewöhnlich sympathisch. Selbst meine Freunde finden mich widerlich, und sie haben damit recht. Daher kann ich mich mit dem Rewe-Kassenzettel nicht identifizieren.

 

DER durfte das
21.07.26
Seite 1894

 

Babykäufer Hendrik Streeck (CDU) hat nichts falsch gemcht. Bei ihm war das etwas völlig anderes als bei Jens Spahn, erklärte die Regierung gestern offiziell. Zur Begründung sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius: "Herr Streeck hat keine politischen Forderungen vertreten, die seiner persönlichen Lebensführung entgegenstehen. Das heißt, es gibt bei ihm keine Frage der politischen Glaubwürdigkeit." Das wiederum heißt: Nur wenn sich Streeck offiziell gegen Leihmutterschaft ausgesprochen hätte, hätte er nicht gedurft. Die bestehenden Gesetze gegen Leihmutterschaft sind dabei unerheblich; sie ändern nichts daran, dass er gedurft hat.

 

Rotgrüne Richterinnen
21.07.26
Seite 1894

 

Schade. Wir hätten den türkischstämmigen Herrn, in dessen Gegenwart in Stade mutmaßlich 6 Menschen auf bisher völlig ungeklärte Weise zu Tode kamen, zu einer harten Bewährungsstrafe verurteilt.

 

Städteexpreß „Fichtelberg“
21.07.26
Seite 1894

 

+++++ ÖRR-Besseresser mit schockierender Enthüllung: So trickst die Industrie beim Hundekuchen! +++++

 

amtliche Mitteilung
21.07.26
Seite 1894

 

Das Amt für Verfassungsschutz (ehemals Reichssicherheitshauptamt) teilt mit, das nach gründlicher Untersuchung das Grundgesetz als verfassungsfeindlich und gesichert rechtsextrem eingestuft wird.

 

Mann aus dem Volk (obere Besoldungsgruppe):
21.07.26
Seite 1894

 

Mein Porsche, meine Rolex und mein Kaufkind gehen niemanden etwas an, ich mache damit, was ich will.

 

WM Endstand
21.07.26
Seite 1894

 

Spahn ist Weltmeister!

 

Liebe Brüder und Schwestern!
21.07.26
Seite 1894

 

Auch unsere Brandmauer-Demokratie wird einmal sterben. So schön und überlegen sie ist, wird sie eines Tages doch weichen müssen, nämlich einer bescheideneren Demokratieform. Diese wird keine Brandmauer mehr besitzen, und sie wird deshalb auch nicht mehr Unsere sein können – zumindest nicht in dem exklusiven Sinn, der Unsere Brandmauer-Demokratie so wunderbar und einmalig gemacht hat. Vielleicht, liebe Brüder und Schwestern, wird in der neuen Demokratie das "Unsere" wiederkehren und dann für alle Menschen gelten – was Gott verhindern möge, aber die Wege des Herrn sind unerforschlich. Ja, wir müssen dieser möglichen Heimsuchung ins Auge blicken und uns darauf vorbereiten: Eine Demokratie, die tatsächlich allen Menschen gehört! Eine Demokratie, die alle Menschen "Unsere" nennen, und zwar zu Recht! Das, liebe Brüder und Schwestern, wäre schwer zu tragen. Es wäre wahrhaftig eine Atlas-Last auf unseren Schultern, die manchen von uns überfordern könnte. Aber seien wir nicht larmoyant: Gott will uns als tapfere Träger und Erträger der Schicksale, die ER uns aufbürdet. Verzaget nicht, und gehet dahin in Frieden! Amen.

(Evang. Pfarrer Ludwig Brand-Maurer, Berlin)

 

Werfen und kaufen
21.07.26
Seite 1894

 

Wer Tomaten wirft, der kauft auch Leihmütterkinder unter Tarif.

 

Seite 1          




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4. September 2023

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Sonntagstrend: Deutliche Mehrheit für Ampelkoalition in Briefumfrage
Wenn nächsten Sonntag Briefwahl wäre, würde eine deutliche Mehrheit die Koalition im Amt bestätigen, sogar mit einem satten Plus. Passend dazu hat der Kanzler den chirurgischen Eingriff am Gesicht genutzt, das sozialdemokratische Lächeln zur permanenten Mimik zu machen. Dass er mal anders geguckt hätte, daran kann er sich schon nicht mehr erinnern. «Wir haben eine gute Arbeit auf den Weg gelegt, den wir schon gegangen sind und weiter vorwärts gehen, damit die Herausforderungen der Zukunft im Blick gehalten werden», sagte er der ZZ.

Das Vertrauen in die Presse ist erschüttert
Wer soll noch in die Gestaltungsfähigkeit der großen Zeitungen Vertrauen, wenn nicht mal de Minister einer Splitterpartei sich dem Diktum fügt? Das Zeichen, das damit ausgesendet wird, ist fatal, und die Grenze der Gewaltenteilung ist verschoben, denn das Aussenden von Signalen ist Sache der Medien. Die Arroganz, mit der den Lesern der Zeitung ins Gesicht getreten wird, ist der Demokratie unwürdig.

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