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Der berühmte Dichter Rainer Maria Klitorilke war ein Muttersöhnchen und sehr stolz auf seinen Namen. Nach dem Tod der Mutter hat er sich von deren Ödipussy losgesagt, freilich in einem jahrelangen Prozess und mit Hilfe eines Psychoanalytikers. Das Ende der Behandlung war erreicht, als er dazu in der Lage war, auch aus seinem Namen die Klitoris zu entfernen. Frühe Drucke seiner Werke waren aber noch unter dem ursprünglichen Namen erschienen; die erhaltenen Exemplare erzielen Spitzenpreise bei internationalen Lyrik-Auktionen.
+++ Neue Steuer auf Extra-Klitorisse wird ab 1.1.2027 in Kraft treten. Klingbeil: „Die normale Klitoris bleibt lebenslang steuerfrei, das habe ich mit Mühe durchgesetzt, aber die Klitoris-Steuer sieht vor, jede weitere Extra-Klitoris mit jährlich 20 Prozent ihrer Neukosten zu besteuern, jedoch maximal 5 Jahre lang, dann gilt sie als steuerlich abgesetzt. Dies gilt auch für Extra-Klitorisse für Trans-Personen und Trans-Barbapapas.“ +++
Der Mensch lebt so lange, wie sich andere an ihn erinnern – das scheint wirklich zu stimmen. Ich lebe noch! Oder wieder? Jedenfalls ist es eine schöne Erfahrung hier in der Spalte der Meinungsverirrten und Haltungsverweigerer, der Wissenschaftsleugner und Impfbanausen, der Schwerpolemiker und Satirezombies, der Sozialsozialistenphobiker und Christdemonstranten, der Euerdemokraten und Unserstinkefinger, also der fähigsten Hasser und Hetzer garantiert ohne :innen, die jemals von Bernd Zeller radikalisiert worden sind. Ja, und zu der Sache mit der mutmaßlichen 3DMüller: Sie ist jedenfalls nicht meine Frau. Sagen wir, noch nicht. Bei drei Klitorellen kann sich so was ganz schnell ändern.
Bundesverband AntiFa-Kämpfende bestätigt Umschulung der deutschen Kampfverbände zur "Schülerinnen und Schüler" +++ "Ja, wir sind für die anstehende Transformation gerüstet und haben für die anstehende Plünderung von München, Frankfurt und Berlin ausreichende Schülerverbände aufgestellt", so Dörte Müller, Generalfeldmarschallin AntiFa-Heeresgruppe Mitte am Abend zur ZZ
Bundesamt für Fehler und Aufklärung 21.10.26
Seite 1935
Eilmeldung +++ Bedauerlicher Fehler im Bundesumweltministerium +++ "Klimaziele massiv in Gefahr: Erde steuert laut UN auf 2,8 Grad Erwärmung zu" ++++ Bundesminister Dings korrigiert: "Das muss heißen 'Erde steuert auf 28,0 Grad Erwärmung zu'! +++ ARD-Chef entschuldigt sich: "Wir waren in der Vergangenheit mit unserer Berichterstattung falsch, wir hatten andauernd untertrieben, das wird sich ändern - zumindest in der ARD"
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
12. Juli 2023
Örtlicher Typ gewinnt Wahl zur Miss Örtlicher Typ
«Das ist so emotional, davon habe ich immer wieder mit nur kurzen Unterbrechungen geträumt, und ich wünsche den Weltfrieden», sagt der örtliche Typ nach der gewonnenen Misswahl. Ein verdienter Erfolg, was allerdings auf die anderen Bewerber genauso zugetroffen hätte.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnt: «Unter undemokratischen Mehrheitsverhältnissen wäre ich nicht gewählt worden»
Um die Gefahr zu verdeutlichen, die von denen ausgeht, die unsere Demokratie angreifen, hat Bundespräsident Steinmeier zu einem drastischen Bild gegriffen. Wenn in der Bundesversammlung die antidemokratischen Strömungen die Oberhand geschüttelt hätten, wär seine Wahl zum obersten Repräsentanten nicht zustandegekommen, sagt er in seinem nächtlichen Video. Experten stützen diese Einschätzung. «Wo jede Stimme zählt, kommt es darauf an, sie im demokratischen Spektrum laut werden zu lassen», heißt es in einem Gutachten, aus dem er zitiert. Entsprechend betroffen sind alle, die er repräsentiert: «In den Vereinen und Kommunen, überall, wo unsere lebendige Zivilgesellschaft den Zusammenhalt schafft.»
Was die neue Hassparole so gefährlich macht
«Zerschlagt die NATO! Ursula von der Leyen muss Generalsekretärin werden!» Das ist der neue Hetzruf, der suggeriert, es gäbe ein Zurück in die Achtziger, wo so was von den Spontis gebracht worden wäre oder vielleicht sogar von Wolfgang Neuss. Aber die Zeiten sind längst vorangewendet, auch wenn das Ewigheutige nicht wahrhaben möchten.
Robert Habeck: Jobs werden wegfallen, neue entstehen, und die werden mit guten Leuten besetzt
Im ZZ-Gespräch hat Wirtschaftsminister Habeck seine Vision für die transformierte Gesellschaft dargelegt. «Das neue Wirtschaftswunder wird viele überraschen, die sich darunter etwas anderes vorgestellt haben, aber so ist der Fortschritt nun mal», sagte er mit Blick auf die neue Arbeitswelt.