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Leserbriefe


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zu Seite 1389 


Seite 1          

Das moderne Missverständnis
16.07.26
Seite 1892

 

"Ich bin Babykaufmann", sagte Herbert R. auf die Frage seines Gesprächspartners. "Wie bitte?", erwiderte dieser erstaunt, "aber so klein sind Sie doch gar nicht!"

 

Babyglück (3)
16.07.26
Seite 1892

 

"Herzlichen Glückwunsch zum Babykauf!", sagte die Babyhändlerin zu Jens und Daniel, während sie ihnen den kleinen Georg überreichte. "Ich bin sicher, Sie werden mit der Neuerwerbung vollauf zufrieden sein", fuhr sie fort, "denn Sie wissen ja, die Gebärende Ihres Georg ist unsere beste Stute im Stall!" Mit warmen Worten pries sie noch einmal die gen-optimierte Befruchtungstechnologie made in USA, die den beiden Vätern sicherlich viel Freude bereiten werde; dann geleitete sie das babybepackte Elternpaar zur Tür. "Gute Reise!", rief sie ihnen nach, "und beehren Sie uns bald wieder!"

In Deutschland saß derweil der Gesetzgeber in der Scheiße. Dies störte ihn aber nicht besonders, denn er wusste: Die Medien holten ihn da wieder raus – und die Parlamentarier schwiegen zuverlässig. Außerdem hatte er längst einen Plan für ein Gesetz, das die ganze Aufregung für immer beenden würde ...

 

Quod licet Iovi
16.07.26
Seite 1892

 

non licet bovi.

 

Altes tibetanisches Sprichwort
16.07.26
Seite 1892

 

Wer Babys kauft, verkauft sie auch.

 

Die Partei
16.07.26
Seite 1892

 

wird jetzt die deutsch-sodo-gomoraische Punzenpenetrantenpartei. DSGPPP Ausnahmsweise mit drei `P`.

 

Finis Homundi
16.07.26
Seite 1892

 

Die Gottverdammten übernehmen mit ihren Epstein Babys von der Zorro Ranch das Kommando. Aber war Jeff auch einer dieser thermofraten Proktologen?

 

Was sagt denn
16.07.26
Seite 1892

 

die Deutsche Evangelische Kirche (DEK) dazu? Die haben wohl wieder Oberwasser. Vermutlich haben die im Keller, was andere auf die Insel fliegen.

 

Alle glücklich
16.07.26
Seite 1892

 

Jens im Vaterglück. Daniel im Mutterglück. Georg im Elternglück.

 

Babyglück (2)
16.07.26
Seite 1892

 

EKD-Schnapsdrossel Margot Käßmann hat alle Vorwürfe an Jens Spahn zurückgewiesen. "Babykauf ist eine intime Vertrauenssache zwischen dem Babykunden und Gott", lallte sie fröhlich nach dem achten Doppelkorn. "Als ich noch eine junge Hüpferin war, hab ich viel sch-sch-schlimmere Sachen g-gemacht, und was war? G-gott stand mir immer v-v-verständnisvoll zur Seite!" Die EKD-Drossel wurde nach dem schweren Sauf-Rückfall unverzüglich in die Heilanstalt zurückgebracht. Aus Babykreisen gab es Kritik an der "unangebrachten Hochprozentigkeit" von Käßmanns Statement: "Wir Babys lassen uns nicht für dumm verkaufen – und verkaufen lassen wir uns bald auch nicht mehr", brabbelten sie mit Blick auf die angekündigte Baby-Großoffensive gegen pränatale Tucken-Kriminalität. "Wir fordern Mütter statt Arschficker!" Kanzler Merz verurteilte die "gossenhafte Sprache dieser Protestbabys" und betonte: "Man sollte eine anständige Kinderstube haben, wenn man sich in die politische Debatte einmischt. Anderfalls delegitimiert man sein Anliegen und verwirkt sein demokratisches Recht auf Gehör." Von den Babys kam daraufhin beißender Spott: "Anständige Kinderstube?! Das ist ja wohl ein Witz! Glauben Sie, wir würden bei Arschfickern eine anständige Kinderstube kriegen?!" Eine Reaktion von Friedrich Merz auf diese Invektive steht noch aus; Insider vermuten, dass auch keine mehr kommt. Aus Putzfrauenkreisen des Bundestags war Deutlicheres zu hören: "Der Merz ist beleidigt, da kommt garantiert nichts mehr. Wir kennen das!"

 

Problemlos
16.07.26
Seite 1892

 

Aber der Nazipöbel trägt heute Regenbogenfarbene Armbinden, ist querbeet schwul und jagt heterosexuelle mit Hämmern.

 

Seite 1          




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1. Mai 2023

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Solche sind das

Der 1. Mai zeigt wieder, welche Gewalt der Kapitalismus auslöst
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Das ändert sich im Mai: Vogelgezwitscher startet schon um 5 Uhr
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DGB-Chefin: Vier-Tage-Woche nur in den Branchen sinnvoll, wo Schaden fabriziert wird
Gewerkschaftschefin Fahimi hat im ZZ-Gespräch darauf verwiesen, dass eine Vier-Tage-Woche nur bei Sozilogen, Bundesbeauftragten, Staatssekretären und Stiftungen angebracht ist, aber nicht da, wo gearbeitet wird. «Wertschöpfung lässt sich nicht durch ein Mehr an Arbeitsverkürzung ausgleichen», betonte sie.

Buchmesse: Kanzlerin nennt den emotionalsten Moment ihrer Amtszeit
Im Interview mit ZZ-Redakteur Giovanni di Lorenzo gab Angela Merkel Einblicke in ihre persönliche Sphäre und erzählte, was der emotionalste Moment war. «Das war, als die deutsche Ausgabe von Park Avenue eingestellt wurde», gestand sie. «Die Einstellung von Vanity Fair war auch schon schlimm, aber dann kam die Park Avenue noch obendrauf», gestand sie. Das Publikum quittierte diese persönliche Öffnung mit andächtigem Applaus.

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