Weil sie mich aufregt
01.09.26
Seite 1912 | Die alleinerziehende örtliche Kinderärztin Dr. Bea Merscherin ist auch Influencerin, oder genauer gesagt Aktivistin (ich hab's gestern berichtet). Wieviel Zeit investiert sie jeweils in diese Felder, also: Zwei Kinder alleinerziehen, kranke Kinder verärztinnen, aktivistisch influencen? Die Frage ist sehr sinnvoll, wie ich jetzt weiß. Kolja Barghoorn hatte wieder ein neues Video über die Merschende auf YouTube, sogar ein besonders langes, und da hat's mir fast die Socken ausgezogen. Er zeigte den Instagram-Kanal der Influencenden, auf dem kiloweise Posts zu sehen waren – der ganze Bilschirm voll von kleinen Fensterchen mit dem Merscherinnen-Gesicht darin –, und dann sagte er, er hätte mal geschaut, wie oft neue Posts kommen. Ergebnis: x-mal am Tag, im Stunden-Rhythmus oder sogar im Minuten-Rhythmus. Kolja fragte: Hm, kann sie da überhaupt noch viel als Ärztin arbeiten? Die Antwort hörte man schon am Tonfall der Frage: Kann sie natürlich nicht.
Ich schließe mich dem ausdrücklich an. Wenn das SO ist mit ihrer Posterei, dann reicht das Ärztinnen-Einkommen unmöglich aus, schon gar nicht mit zwei Kindern. Also, woher kommt das Geld? Reiche Eltern? Glaube ich nicht. Alimente vom Ex-Ehemann? Das ist wahrscheinlicher, sogar sehr wahrscheinlich. Warum eigentlich die Trennung? Hat er's nicht mehr ausgehalten, weil sie eine fanatische Aktivistin ist bzw. einen Dachschaden hat (meine Behauptung)? Schon möglich. Tja, und die dritte Möglichkeit, wo das Geld herkommen könnte, ist der Aktivismus, die Influencerei. Es gibt wahrhaftig noch andere Leute, die mit sowas Geld verdienen. Ich weiß natürlich nicht, was davon zutrifft. Ich überlege es mir nur so genau, weil mir die Tante massiv auf die Nerven geht. Sie pöbelt den Kanzler an mit völlig überdrehten "Argumenten" (wohlgemerkt, ich bin ein begeisterter Fan von Merz-Bashing! Damit hier keine Missverständnisse aufkommen!), sie erfindet angebliche Beleidigungen durch den Kanzler nach der Sendung, sie wird quasi als Heldin der Arbeit gefeiert (u.a. auf NIUS), die mit unermüdlichem Fleiß alleine ihre Kinder durchbringt und das Bild vom "faulen" oder "lustlosen" Deutschen täglich widerlegt – aber wenn es stimmt, was ich inzwischen weiß, dann taugt sie nicht als mutige und rechtschaffene Belastungszeugin des Kanzlers. Dann ist sie nicht besser als der Kanzler, sondern eher im Gegenteil. | |
Grammatikbrigadegeneral
01.09.26
Seite 1912 | Sehr geehrter @Dialektnazi, gibt's das wirklich, diese "Dialektgruppe Thüringisch-Obersächsisch"? Ich meine, hat #Die Wissenschaft das so definiert, oder ist es mehr so ein Gefühl? Und wenn's #Die Wissenschaft war, wie #breit ist dort der #Konsens darüber? So breit wie beim #Menschengemachten KW, oder schmaler? Ich frage nur sicherheitshalber! Das Kontrukt als solches finde ich nämlich äußerst spannend. Werde in meiner Brigade auch eine Dialektgruppe einrichten. Aber Spaß beiseite: Sie sagen, es gibt kein "thüringisches Sächsisch" – verstehe ich das richtig? Bitte bestätigen Sie mir das nochmal. Ich kann mir als Grammatikgeneral nicht erlauben, meinen Männern irgendwelchen Mist zu erzählen. | |