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Mit dem Bürgermeister unterwegs 07.06.26
Seite 1875
"Herr Bürgermeister, der Straßenbelag hier ist ja völlig kaputt. Wollen Sie den nicht erneuern lassen?"
"Wollen schon, aber wir können leider nicht."
"Weil Sie das Geld nicht haben?"
"Nein, weil die AfD dafür ist."
"Ach so, klar ... dann geht das natürlich nicht."
"Eben. Da muss man Prioritäten setzen."
"Ich bin ganz Ihrer Meinung, Herr Bürgermeister! Aber dann könnte man ja sagen, die AfD ist schuld daran, dass der Straßenbelag ..."
"Richtig. Die AfD verhindert die dringend nötige Sanierung, weil sie nicht dagegen stimmt. Sie schadet damit unmittelbar der Stadt und natürlich den Menschen!"
"Oder andersherum gesagt: Die AfD verhindert die Sanierung, weil sie dafür stimmt. Sie blockiert durch ihr destruktives Stimmverhalten ..."
"Destruktiv! Da sagen Sie es! Die AfD weiß genau, dass wir gegen sie stimmen müssen, aber sie stimmt trotzdem für uns, wenn es ihr passt – und dann müssen wir selber gegen uns stimmen! Also wenn das nicht destruktiv ist, dann weiß ich auch nicht."
"Und dann behauptet sie auch noch, sie wäre FÜR die Sanierung. Das ist doch paradox."
"Genau. Die AfD will eben NICHT, dass die Straßen saniert werden! Denn WENN sie es wollte, dann würde sie konstruktiv abstimmen, also dagegen, und wir könnten destruktiv dafür stimmen."
"Sie meinen, konstruktiv dafür stimmen."
"Nein, destruktiv dafür stimmen! Wir müssen doch die AfD destruieren! Aber das ist dann eben wieder ein konstruktiver Akt, weil es ... also wie bei den Straßenbelägen ..."
"Ich verstehe. Weil die Straßenbeläge ja auch destruiert sind."
"Ja! Das ganze Zerstörungswerk in dieser unserer Republik geht auf das Konto der AfD – angefangen bei den Straßenbelägen und endend im Gemeinderat. Oder auch bei den Menschen, oder – Gott bewahre! – bei unserer Demokratie."
"Herr Bürgermeister, ich würde Ihnen jetzt gerne einen destruktiven Vorschlag machen ..."
"Äh, wie bitte? Ach sooo, ja, machen Sie das!"
"Gehen wir da drüben ein Bier trinken?"
"Ja, sehr gut! Das ist doch mal was Konstruktives, oder was Destruktives, oder was ... ach, ist doch jetzt egal, gehen wir!"
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Früher haben wir bei der NVA gesungen:
"Hurra wir sind blöd, uns bezahlt der Staat"
und heute könnten, wären sie des Deutschen mächtig, Millionen den Text weitersingen: "Wochentags ´nen Fuffzscher, Sonntag eene Mark".
Aber die können kein Deutsch und kriegen ja nicht nur ´nen Fuffzscher...
"Frei sind wir nur im Lager", sagte die Brantnerin heute nacht in meinem Traum. Sie meinte natürlich das linksgrüne Lager, wie mir am folgenden Morgen bewusst wurde.
Büro Heinrich VIII. Prinz Reuß 06.06.26
Seite 1875
Unser künftiger Monarch lässt folgendes verkünden:
"Wir stehen voll hinter dem SPIEGEL, der in einer Kolumnv vom 4. Juni dem Bundeskanzler huldigte. Man verlangte Ehrfurcht vor dem Kanzler, er sei 'kein Fritze, sondern Bundeskanzler'.
So ist gut! Mit dieser Untertanenhaltung von "Journalisten" wird die Monarchie vorbereitet, für die wir allzeit bereitstehen.
Nur die Monarche, gemeinsam mit dem SPIEGEL, kann uns noch retten. Seht es endlich ein, ihr Linksgrün-Woken bei SPIEGELSZFAZZEITÖRR.
Ehrfrucht vor den Herrschenden!
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
29. März 2023
Berliner Senat stellt Therapieplätze zur Verfügung für Menschen, die vom Ausgang des Klimavolksbegehrens schockiert sind
Mit einer Ablehnung konnte niemand rechnen. Umso verletzender ist das Ergebnis des Volksbegehrens für alle, die das Klima noch rechtzeitig retten wollten, bevor es an die Kipppunkte geht. Nicht alle können die Kraft finden, um «jetzt erst recht» zu sagen und sich noch stärker ins Klimageschehen einzumischen, viele sind einfach nur niedergeschlagen und brauchen professionelle Hilfe, für die der Senat Geld und Therapieplätze bereitstellt. «Den Betroffenen soll schnell und unbürokratisch geholfen werden», sagte die amtierende Franziska Giffey der ZZ.
Annalena Baerbock lässt 70.000 Euro für Künstliche Intelligenz ausgeben
Die Ausgabenwächter vom Bundesrechnungshof monieren den Ausgabeposten im Ministerium von Annalena Baerbock von monatlich viel Geld für Künstliche Intelligenz. «Das schient überzogen», heißt es in dem Bericht hinter vorgehaltener Hand. Die Ministerin zeigte sich auf ZZ-Anfrage keiner Schulden bewusst.
Großer Sprung: Olaf Scholz verkündet Umbenennung der Fortschrittskoalition in Wummskoalition
Für Einhelligkeit in der Zustimmung sorgt der mutige Schritt des Bundeskanzlers, das richtige Zeichen zur richtigen Zeit zu setzen. Gerechnet worden war mit der Verkündung des «Großen Sprungs», aber man kam davon ab, nachdem Recherchen des NDR zu der Vorhersage kamen, dass in Steuerbord-Netzwerken «in der Schüssel» als Dunkelreaktion gehetzt werden könnte. «Wir zeigen Handlungsfähigkeit da, wo sie am meisten gebraucht wird, und dabei bleibt es», sagte Olaf Scholz der ZZ-Mediengruppe.
Heinrich-Böll-Stiftung mit klarer Studie: Heizbedarf ist Zeichen für Unterbelegung der Wohnung
Warum müssen Wohnungen überhaupt geheizt werden? Die Heinrich-Böll-Stiftung kommt zusammen mit der Frankfurter Rundschau und dem Bayerischen Rundfunk zu einer praktikablen Antwort: Weil zu wenige Menschen darin wohnen. Wenn niemand zum Zusammenrücken da ist, friert man. Und das ist schlecht für das Klima.
Mangelhafte Ausstattung: Großer Zapfenstreich für Christine Lambrecht gerät zum Desaster
Diesen Abschied von der Bundeswehr hätte sich die Ex-Ministerin sicher anders vorgestellt, denn das Militärische ist kein Wunschkonzert bis auf den Großen Zapfenstreich eben. Und der endete wegen nicht funktionierender Musikinstrumente, zu wenig Personal und explodierender Fackeln im Chaos. Da konnte auch Boris Pistorius nicht helfen, er versprach lediglich mehr Geld für Musik vom Band. Mit Playback kann nichts schiefgehen.