Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
In Sachen X-vormals-Twitter einen sogenannten "Diskurs" ins Feld zu führen, wie es hier geschehen ist, noch dazu einen "lagerübergreifenden" (sic!), das scheint mir doch reichlich mit der Quaste gepudert – um es zunächt ein wenig protopopulistisch zu präkonföderieren, aber es soll noch schlimmer kommen. Nämlich wie folgt: Elon Musk hat das vormals geknechtete X agoral plebiszitiert, also in eine Bühne für tatsächlich alle Parteiismen transformiert und damit desinistriert, oder wenn man so will: befreit. Doch leider zeigte die Praxis schon bald – übrigens erwartbarerweise –, dass damit für den "Diskurs", nämlich eben für den besonders heiß desiderierten "lagerübergreifenden" Diskurs, nicht das Geringste gewonnen war – und zwar im folgenden maximalbetrüblichen Sinne: Er fand nicht statt. Die Vertreter linker und rechter Parteiismen wollten nicht miteinander debattieren – weil sie examiniert hatten, dass sie es gar nicht konnten. Gut, man muss wohl konzedieren: Die Rechten wären per se durchaus dazu in der Lage gewesen. Sie bemühten sich initial sogar geradezu sisyphustisch um eine diskursive Metakonkordanz mit den Sinistraten. Doch genau hier schlug menetekelhaft das "Niveau" zu, das weiter unten angeführt wurde, indem sich nämlich zeigte: Das Diskurs-Niveau der Sinistraten war unrettbar subterran. Deswegen – und nur deswegen! – hatten die Dextristen ihre transdiskursiven Bemühungen eingestellt. Die Sache war ihnen sub specie aeternitatis zu dumm.
Unseren abschließenden Satz zu diesen Ausführungen hätte, zumindest in stilistischer Hinsicht, Adorno schreiben können – auch wenn davon ausgegangen werden muss, dass er dazu in inhaltlicher Hinsicht zu vernagelt gewesen wäre, womöglich auch zu dumm. Der verständige Leser mag ihn als Lehrsatz zur oben entwickelten Gesamtproblematik begreifen:
Es gibt keinen richtigen Diskurs mit den Falschen.
Aber der Diskurs! Wenn die Linksextremisten weg sind, ist doch der politisch-gesellschaftliche Diskurs zerstört. Dann kann es den lagerübergreifenden Austausch der Menschen nicht mehr geben!
Das sind bloß Legenden, denn noch nie in der ganzen Geschichte des Autos von Bertha an bis heute konnte ein Strumpfband (später: Nylonstrumpf/Nylonstraps) einen gerissenen Keilriemen ersetzten. Schon der Versuch ist zum Scheitern verurteilt, daher hat der kluge Autofahrer im Handschuhfach stets einige Rollen reißfeste Lakritzschnecken, damit geht es dann.
Nach meinem Kenntnisstand liefen
Bertha Zellers Mähroboter ausschließlich
mit Strumpfbändern, den sogenannten
Zellerschen Allzweckbändern, mit denen
die elegante Dame auch ins Theater ging.
War die Aufführung schlecht, wurde auch
dort gemäht.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
30. Mai 2022
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Katholikentag: «Die Demokratie ist jetzt an einem besseren Ort»
Der Bundespräsident hat den Katholisierenden Mut zugesprochen. «Die Vögel säen nicht, ernten nicht und werden auch nicht sanktioniert», sagte er mit Blick auf Vögel. Die Anwesenden verstanden die Botschaft, denn es handelte sich bei ihnen um seinen Mitarbeiterstab. Zufällig vorbeikommende Besucher erkannten den Bundespräsidenten nicht oder nicht den Ernst der Lage. «Es läuft für ihn», meinte ein Experte anschließend.
Journalistische Quellen bestätigen: Zeitungen können nur so gut sein wie ihre Leser
Warum beklagen medienferne Leute die ihrer Meinung nach unzureichende Qualität von Zeitungen, wo doch Qualitätsjournalisten am Werk sind? Na weil die Zeitungen für die Leute gemacht werden und nicht für die Journalisten. Da sinken die Ansprüche, weil man eine bodenlose Zielgruppe anzusprechen hat. «Und dann lesen die vielleicht nicht mal die Zeitung, die sie da abholen will, wo sie sind», lautet die resignierende Einsicht vieler Journalisten, die sich aber dadurch nicht vom Weitermachen abhalten lassen.
Karl Lauterbach warnt: Pickel-Mutation lässt sich schwerer ausdrücken
Menschen mit Pickeln müssen bei dieser Nachricht nicht nur stark sein, sondern stärker als sonst. Die neuen Pickel-Varianten lassen sich noch schwerer ausdrücken. «Wir brauchen eine Impfung in jeden Pickel einzeln, der Impfstoff ist egal», erklärt Karl Lauterbach in dem von Christian Drosten übernommenen Podcast und verspricht die Beschaffung von Impfstoffen. «Bereitstellung», korrigiert er gegenüber der ZZ, «beschafft ist er schon.»
Trotz Brexit-Affäre ist Boris Johnson immer noch Premier. Wie kann das sein?
Boris Johnson ist von Affären umgeben, die ihn immer wieder einholen. Die schlimmste ist zweifellos, dass der das Vereinigte Königreich aus der EU herausgelöst hat und keine Anstalten macht, den Fehler zu korrigieren. Wie lange wollen die Briten noch tatenlos zusehen? «Er ist schon längst nicht mehr zu halten», heißt es aus meinungsstarken Kreisen.
Faktencheck: Es gibt überhaupt keinen Schlaf in den Uhren
Faktenchecker haben das verheerende Urteil der Kritiker mit Fakten unterfüttert. «Uhren können vielleicht stehenbleiben und dann höchstens bildlich gesprochen in Schlaf fallen, aber nicht mal dann wäre Schlaf in den Uhren», so ihr Ergebnis. Wenn ein Buch schon im Titel mit Fake-News beginnt, was soll dann in der Textmasse noch kommen?