Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Im Karikaturismusstreit um Bernd Zeller liegen die verhärteten Fronten offen zutage. Sie zeigen klar eine Spaltung der Namensgebungsgemeinschaft entlang der Achse Gut-Böse: Im Gut-Lager wird Zellers Karikaturismus rein künstlerisch beurteilt, im Böse-Lager liegt der Fokus auf moralischen Aspekten. Von hier kommen Einordnungen wie "rassistisch", "xenophob", "sexistisch", "nudistisch", "lookistisch", "antifeministisch", "rechtsaquarellistisch" oder "staatsdelegitimierend". Der Sprecher des Lagers, Antivolker Bunte (SPD), sagte gestern in klaren Worten: "Was Zeller macht, ist schlicht und einfach Hass-Karikaturismus. So sollte er auch benannt werden." Derweil verhärten die verhärteten Fronten weiter; das Gut-Lager hat für spätestens morgen eine Reaktion angekündigt.
+++ Sie, 31, Lehrerin, sportlich, sucht gut bestückten Karikaturisten für gelegentlichen Akt, keine finanziellen Interessen +++ Alt-Linker, 74, sucht Backbord-Oma für gemeinsames Brotbacken und mehr +++ Studentin (22) möchte Real Life Chatgruppe aufbauen - bei Interesse bitte melden +++ Ex Kanzler in spe sucht homoerotische Abenteuer, bitte nur ernstgemeinte Zuschriften (mit Bild) +++ Frau (blond, 36, Cup C) Sucht Mann mit Pferdeschwanz, Frisur egal +++ Sensibler Er (59, SPD Mitglied, finanziell unabhängig) sucht Männergruppe zur Burn-Out Therapie +++ Sachse (22/5) mit Tagesfreizeit steht für vernachlässigte Hausfrau zur Verfügung +++ Einsamer (30) sucht Einsame zum Einsamen +++
+++ Sie, 31, Lehrerin, sportlich, sucht gut bestückten Karikaturisten für gelegentlichen Akt, keine finanziellen Interessen +++ Alt-Linker, 74, sucht Backbord-Oma für gemeinsames Brotbacken und mehr +++ Studentin (22) möchte Real Life Chatgruppe aufbauen - bei Interesse bitte melden +++ Ex Kanzler in spe sucht homoerotische Abenteuer, bitte nur ernstgemeinte Zuschriften (mit Bild) +++ Frau (blond, 36, Cup C) Sucht Mann mit Pferdeschwanz, Frisur egal +++ Sensibler Er (59, SPD Mitglied, finanziell unabhängig) sucht Männergruppe zur Burn-Out Therapie +++ Sachse (22/5) mit Tagesfreizeit steht für vernachlässigte Hausfrau zur Verfügung +++ Einsamer (30) sucht Einsame zum Einsamen +++
Als erfolgreicher autodidaktischer Parteienberatungsexperte (Minijob auf 425-Euro-Basis) schlage ich der CDU als Ausweg aus der Krise vor, für alle Noch-Parteimitglieder das System des wöchentlichen oder tageweisen Auswechselkanzlers per Losentscheidung (quasi Kanzlerlotterie) zu praktizieren. -
Nur so kann man
- verzagten Mitgliedern wieder Hoffnung machen,
- sie vom Parteiaustritt abhalten,
- Kritik verstummen lassen,
- auch wieder neue Mitglieder rekrutieren.
Um die Benamsung des Zellerschen Karikaturismus als epochale Kunstrichtung ist eine flammende Auseinandersetzung entstanden. Lehrerinnen fordern den Begriff Neonudodeprirassismus und drohen bereits mit Nacktprotesten. Der Zentralverband der afromigrantischen Wahlhelfer fordert als Bezeichnung hingegen schlicht Rassodeprivismus und schwingt drohend dazu die Nazikeule. In Künstlerkreisen will man sich überhaupt noch nicht festlegen geschweige denn äußern und hat zunächst einmal die nichtmigrantische Künstlervereinigung nach einer nächtlichen Sitzung aufgelöst.
Es bleibt also spannend und wir hoffen in der Sonntagsausgabe der ZZ weiter berichten zu können.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
22. April 2022
Cem Özdemir fordert Lieferung schwerer Lebensmittel an Deutschland
Nachdem Extinction Rebellion die Waffenlieferung an Russland unterstützt, will Landwirtschaftsminister Özdemir ein Dreiecksgeschäft zur Versorgung der Bevölkerung. «Die Dreiecke sollen enttrigonometrisiert werden, um von A nach B über C gelangen zu können», erklärte er im ZZ-Gespräch.
Saat und Ernte wären zu teuer
Frank-Walter Steinmeier in ZZ-Gastbeitrag: Die richtige Seite der Geschichte ist immer die vordere
Klare Worte tippte Bundespräsident Steinmeier in einem Gastbeitrag für die ZZ zu der Frage, wo die richtige Seite de Geschichte sei. «Will die Geschichte auf der richtigen Seite stehen, muss sie auf die unsrige, weil wir gemeinsam mit der Gesellschaft den Weg nach vorn gehen», so sein Befund. «Das Leben ist kein Regietheater, wo es kein Richtig und kein Falsch gibt und darum auch nichts dazwischen, und Politik tut gut daran, den klaren Kompass weder aus der Hand noch aus den Augen zu verlieren. Denjenigen, deren Interesse es ist, die Gräben zu vertiefen, rufen wir zu: Wenn hier was vertieft wird, dann der Zusammenhalt!» Die Reaktionen fielen einmütig aus.
Hier erklärt Karl Lauterbach, warum sinkende Zahlen trügerisch sind
Wenn von sinkenden Zahlen die Rede ist, klingt das erfreulich, und die sind natürlich besser als steigende, aber in Wirklichkeit sinken sie gar nicht. «Es kommt nur weniger dazu als zuvor, aber die Summe wird immer höher», erläutert Karl Lauterbach im Gespräch mit der ZZ-Mediengruppe. Klar, darauf hätte man auch selbst kommen müssen, aber darum ist er eben der Gesundheitsminister.
Wer jetzt behauptet, wir müssten die Merkel-Ära hinterfragen, hat ein echtes Problem mit der Demokratie
Sie amtierte so lange wie Kohl, doch sie hatte keine Spendenaffäre an den Hacken. Wie keine zweite genoss sie das Vertrauen des Volkes, das sie immer wiederwählte, und der Medien, die immer wieder von ihren Qualitäten überrascht wurden. Manche gönnen ihr das nicht, aber Missgunst ist ein schlechter Ratgeber. Ein guter sind die Kommentierenden von seriösen Medien.
Warum die Mär vom linken Sexismus ein patriarchales Konzept ist
Sexismus in der Linkspartei ist nicht links, nicht einmal parteilich, sondern Ausdruck des patriarchalen Kapitalismus, der das Bezugssystem bildet, dem sich auch die Partei nicht entziehen kann. Revolutionen finden nicht im luftleeren Raum statt, sondern unter den Bedingungen, die es zu überwinden gilt. Das Problem heißt Kapitalismus.