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Dass wir Linken und Grünen und Queeren zu allererst hingerichtet würden, falls das Kalifat eingeführt wird, ist eine gemeine Lüge der Nazis.
Gerade die Queere LGBT+-community steht für Vielfalt und verurteilt scharf jede Hinrichtung von Schwulen und Lesben in Teheran und Mekka! Weg mit dem Säbelschwert!
Wir stehen für saubere, schmerzfreie Hinrichtungen.
Der Biber ist Haustier des Jahres 2026. Er verdrängte in zahlreichen Haushalten Hunde und Katzen, Zwerghasen und Meerschweinchen, Schildkröten und Kanarienvögel, ja sogar Hausmäuse. Dieser erstaunliche Trend zum Biber wurde ausgelöst durch einen unscheinbaren Biber-Artikel in der "Welt", worin auch ein Biberberater erwähnt wurde, und der von einem Leser der "ZellerZeitung" in die dortige Leserbriefspalte kopiert wurde. Das enorm auflagenstarke Blatt verzeichnete daraufhin eine breite Online-Debatte über Biberfragen aller Art, und nicht zuletzt über Biberberater: Dieser absonderliche Beruf erheiterte die Leser so sehr, dass die Biber-Debatte unablässig weiter befeuert wurde und der Biber eine nie dagewesene Breitenwirkung entfaltete. Vereinzelte Leser-Berichte über den Biber als Haustier brachten dann den Durchbruch: Jetzt wollten alle den putzigen Gesellen im Haus haben. Viele von ihnen machten auch tatsächlich ernst, sie bestürmten die Zoohandlungen, empörten sich über die dortige Biberknappheit, verlangten Biberbestellungen im großen Stil – und kauften, kauften, kauften.
Wie es ihnen mit ihrem neuen Haustier ergeht, ist noch nicht bekannt. Die INSA-Umfrage hat gerade erst begonnen. Sie wird auch nach den früheren Haustieren der Biberbesitzer fragen: Sind sie auch noch in der Wohnung, oder wurden sie gegangen? Wie vertragen sie sich ggf. mit dem Biber? Zeigt der Biber ihnen gegenüber rassistische Tendenzen (oder umgekehrt)? Bei Gegangenwordensein: Sind sie in einem anderen Haushalt untergebracht worden, oder wurden sie ausgesetzt/gekeult/ertränkt etc. pp.? INSA-Chef Hermann Binkert verspricht eine "seriöse Untersuchung" und "spannende Ergebnisse". Er ist selbst Tierhalter und von daher "ganz persönlich interessiert" an der Biberstudie. Binkert hält sich übrigens einen Otter, wie er uns verriet, aber der komme für die meisten Menschen nicht in Frage: "Zu nass."
Biberberater ist out, Clanberater ist in. Vorteile: Hohes Salär (plus Boni), Arbeit mit Mandatsträgern, Dienstfahrzeug (AMG). Nachteil: Ab und an Aushilfe am Baggersee, Beton mischen, Boot fahren usw. Dafür gibt’s aber Schmutzzulage.
Ja, er ist gekommen! Der Mann fürs Grobe, den die Republik schon so lange gebraucht hätte, ist endlich da. Jetzt wird slles gut. Denn machen wir uns nichts vor: Wo Gewalt nötig ist, ist die Demokratie am Ende. So was kann sie nicht, so was will sie ja nicht mal. Aber sie ist bedroht von genau den Figuren, die nur mit Gewalt zu bezwingen sind: Nicht Clowns wie Amthor oder Lindh, die kann man leben lassen, sondern Leute wie Wüst und Günther, die im Namen der Demokratie Verbrechen begehen. Das sind die Gefährlichsten, denn sie klammern sich wie Zecken an die Demokratie und saugen sie aus. Aber Zecken bekommt man bekanntlich nur vom Wirt herunter, indem man sie vernichtet. Noch nie ist eine freiwillig wieder rausgekrabbelt! Das könnte sie auch gar nicht, weil sie mit ihren Beißwerkzeugen im Wirt feststeckt! Und daher: zeckii delendam sunt. Ohne Alternative. Wenn die Demokratie überleben soll, muss es einer für sie tun. Ein Mann ohne Gewissen, aber mit Liebe zum Volk. Citizen Vigilante. Hier heiligt der Zweck die Mittel.
Wir verspotten hier Lindh und Amthor, und wir haben objektiv Anlass dazu, aber Lindh und Amthor würden den Spott gar nicht verstehen. Der Grund ist für Außenstehende nicht nachvollziehbar: Weil sie sich selber völlig ernst nehmen. Unglaublich! Das muss man sich mal reinziehen! Aber ist so. Die sind wie zwei Biber, die sich selber völlig ernst nehmen – nur halt nicht als Biber, sondern als Politiker. Da liegt der Biber im Pfeffer.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
29. Oktober 2021
Sexismusvorwürfe gegen Wolfgang Kubicki im Bundestagspräsidium
Als Mann betritt Wolfgang Kubicki im Bundestagspräsidium Frauenterrain, trotzdem soll er sich den Angaben der Frauen zufolge immer wieder zu Wort melden oder sogar ungefragt was sagen. «Das Präsidium ist für Frauen kein sicherer Ort mit einem Repräsentanten der Männer, da müssen wir die Grundlagen des Zusammenlebens täglich neu aushandeln», sagt eine Vizepräsidentin im vertraulichen ZZ-Gespräch.
Sexismus (Symbolbild): Frauen im Bundestagspräsidium müssen Angst haben, dass Wolfgang Kubicki sie sich nackt vorstellt
Familienministerium empfiehlt Querwolf als Halloweenkostüm
Die Halloweenschaffenden bekunden ihr Bekenntnis zur Haltung und bekräftigen ihre tiefe Verbundenheit. Die amtierende Justiz- und Familienministerin Lambrecht fordert zusätzlich dazu auf, keine Verkleidungen zu tragen, die den Riss durch die Gesellschaft vertiefen könnten. «Der Querwolf ist die passende Kostümierung in diesen Zeiten, weil er die perfekte Verbindung von Horror, Verschwörungsfalschnachrichten und Hetze symbolisch auf den Punkt bringt», erklärte sie der ZZ-Mediengruppe.
Statistisches Bundesamt: Ahnungslosigkeit steigt auf Jahreshoch
Die Ahnungslosenzahlen sind wenig erfreulich. Besonders im Bereich der Dauerahnungslosigkeit ist keine Entspannung in Sicht, weshalb es auch für Entwarnung zu früh wäre. Hält der Trend an, werden sich saisonbedingt noch mehr Menschen ahnungslos melden.
Dunkler Schatten über Merkels Amtszeit: Behörden und Dienste konnten von Altlasten unterwandert werden
Natürlich ist es immer die Frage, ob man das halb ganze oder halbzerbrochene Glas sieht. Fakt ist aber, dass in den Merkel-Jahren Leute an die Spitze von Diensten und in hohe Ebenen vorstoßen konnten, die nicht als grünennah einzustufen sind. Und das war bekannt. Jetzt ist der Katzenjammer groß, und alle fragen, wie das passieren konnte. Vielleicht haben wir geglaubt, die Kanzlerin wird alles für uns richten, und Angela Merkel konnte sich nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die unter dem Deckmäntelchen des Staates heimlich bremsen. Das muss jetzt alles aufgearbeitet werden, länger darf nicht weggeduckt werden.
Europäischer Gerichtshof verurteilt Polen zum Beitritt zur Euro-Zone, um die Strafzahlung von einer Million Euro täglich zu leisten
Klare Worte im Urteil des EuGH. Polen muss jeden Tag eine Million Euro an die EU bezahlen und kann sich nicht einfach davor drücken, indem es der EU den Geldhahn zudreht und in Zloty zahlt. «Die müssen in den Euro», wird Ursula von der Leyen zitiert, die nicht an juristische Zurückhaltung gebunden ist. Wenn Europa der Geduldsfaden reißt, wird Polen mit Russland aufgeteilt, das können die sich überlegen. Gut so.