Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Ich habe mal die Merz-Keule wg. Atomausstieg in ein leicht verändertes Szenario übersetzt. Es ist eine Geschichte in mehreren Stationen, verlaufend über mehrere Jahre:
VW stellt die Produktion komplett auf E-Autos um. Kein einziges Verbrenner-Modell mehr, nur noch Elektro.
Der Absatz geht massiv zurück. Die Kunden-Anfragen nach Verbrenner-Modellen werden täglich häufiger und dringender.
Der Absatz geht immer weiter zurück. Die Kunden-Anfragen nach Verbrenner-Modellen werden seltener und hören schließlich auf.
Absatz und Gewinne sind so weit zurückgegangen, dass die Pleite unmittelbar bevorsteht. Der Konzern kann sich nur retten, wenn er wieder Verbrenner-Modelle produziert, und jeder im Konzern weiß das.
Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmer äußern sich verwundert und besorgt über den Zustand von VW. Ihre Meinung: Der Beschluss zur Komplett-Umstellung auf E-Autos sei aus heutiger Sicht ein "strategischer Fehler" gewesen und müsse unbedingt korrigiert werden; davon hänge das Überleben von VW ab.
Am folgenden Tag verkündet der Chef von VW in der Vorstandssitzung:
"Der Beschluss ist irreversibel. Ich bedauere das,
aber es ist so – und wir konzentrieren uns nun auf
die Antriebsart, die wir haben."
Umweltminister C.Schneider (50, seit 35 Jahren vom Steuerzahler finanziert) fordert ein Furz-Messprogramm für Kühe. Wegen Klima.
Bauern müssen über die Fürze ihrer Kühe genau Buch führen. Eingerichtet werden Furz-Mess-Meldestellen. Geschaffen wird eine Bundesfurzmessmeldestellenbehörde mit sagen wir 200 Mitarbeitern (alle mit spd-Parteibuch, aber pst), geleitet von einem Bundesfurzmessmeldestellenpräsidenten, Besoldungsgruppe B11.
Die Kemmerich-Wahl wurde rückgängig gemacht, obwohl so etwas in der Demokratie überhaupt nicht vorgesehen ist. Warum sollte dann der Atomausstieg nicht rückgängig gemacht werden können? Eine politische Entscheidung kann und darf jederzeit kassiert werden, das macht ja gerade die Demokratie aus. Aber halt nicht UnsereDemokratie.
Fritz Merzel reagiert auf EU-Uschis Aussage "strategischer Fehler" in puncto Atomausstieg:
"Der Beschluss ist irreversibel. Ich bedauere das,
aber es ist so – und wir konzentrieren uns nun auf
die Energiepolitik, die wir haben."
Irreversibel. Sagt er einfach so, und er meint es ernst. Das ist eine Frechheit sondergleichen und natürlich völlig idiotisch, aber es erinnert auch an was: "irreversibel", das kommt aus der gleichen Ecke wie "alternativlos". Bedeutung in beiden Fällen: Es gibt nur eine einzige Möglichkeit – basta. Und das Merzel-Wort ist sogar noch schlimmer als das Merkel-Wort, denn "irreversibel" bedeutet: Dieser Beschluss kann nie wieder geändert werden. Diese einzige Möglichkeit, die wir haben, wird für alle Zeiten die einzige bleiben. Eine "alternativlose" Maßnahme kann immerhin auch nur momentan alternativlos sein, nur zeitlich begrenzt, aber wenn etwas "irreversibel" ist, dann kann es nie wieder anders werden. Oder in Merkel-Sprech: Dann kann es nie wieder rückgängig gemacht werden.
Das ist der Unterschied: Merkel hat die überlegene Beurteilungs-Instanz gespielt, die immer genau weiß, was jetzt als einziges in Frage kommt. Merzel spielt Gott – überzeitlich, endgültig, absolut.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
14. Juli 2021
Kanzlerin: «Es wird keine Impfpflicht auf Bundesebene geben»
Auch auf Nachfragen hin hat die Kanzlerin klargestellt, dass es mit ihr keine Impfpflicht geben wird. «Bei einer Pandemie stehen wir vor Ausmaßen, die nicht im Alleingang zu bewältigen sind, und deshalb sage ich, dass wir mit den europäischen Partnern eine gemeinsame Linie auf der Gesamtebene finden müssen, auf die wir uns verständigen», so Merkel in der ZZ-Bundespressekonferenz.
ARD verschiebt gesamtes Fernsehprogramm in die Nacht
Um bei der jüngeren Zielgruppe zu landen oder wenigstens an Landung zu gewinnen, geht die ARD einen entscheidenden Schritt zu mehr Schaubarkeit. «Alles kommt in der Nacht, da kann der Tag freigehalten werden, und das ist es, was die jungen Zuschauenden wünschen», sagte Wolfgang Schäuble der ZZ-Mediengruppe. Das Programm wird dadurch günstiger zu produzieren sein, aber das war nicht hauptausschlaggebend.
Ein Rückfall in die männliche Normalität wäre eine Rolle Rückwärts in die männliche Vergangenheit, als Rückschritte an der Tagesordnung waren
Ein perfider Trick des Patriarchats besteht darin, männliche Maßstäbe anzulegen an Frauen, die antreten, um diese männlichen Maßstäbe zu überwinden. Darum wird die Lebensleistung von Annalena Baerbock, die Doppelbelastung zweier Vollzeitvergütungen gemeistert zu haben, in Abrede gestellt. Bei einem Mann wäre man selbstverständlich davon ausgegangen, dass der beide Tätigkeiten in Vollzeit ausgeübt hat. Niemand will zu solchen Erwartungshaltungen zurück, am wenigsten alle, die es in der Hand haben, die erste weibliche Kanzlerin zu wählen. Sonst wären wir gezwungen, die männliche Geschichte zu wiederholen, die gekennzeichnet ist von so vielen Rückschritten, dass sie als einziger Rückschritt aufgefasst werden muss.
Peter Altmaier löst Spekulationen im Netz über seine sexuelle Orientierung aus
Ist Peter Altmaier sexuell orientiert? Ein Foto, das er von sich gepostet hat, legt diese Vermutung nahe. Bestätigungen gibt es keine. «Uns liegen keine Erkenntnisse vor, außerdem müsste dann ja auch jemand auf Peter Altmaier sexuell orientiert sein», sagte Steffen Cybert abwimmelnd auf ZZ-Anfrage.
Kubanische Führung beruhigt die Demonstranten: «Wir sind ein reiches Land!»
Die Partei- und Staatsführung Kubas hat eine klare Botschaft an die Demonstranten geäußert. «Wir sind weltweit führend und können unsere Vorbildwirkung entfalten», diese Botschaft richtete Schewegewara an die Massen. Er versprach strengere Klimaziele und den Ausstieg aus der Kohleverbrennung bis 2035, mehr klimaneutrale Städte und weniger Fleisch. Auch der Kampf gegen Rassismus werde verstärkt und die geschlechtergerechte Sprache in allen Behörden eingeführt.