Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Borschtsch + Boeuf Stroganoff ess ich jetzt schon gern, lese Tolstoi, Gogol, Gontscharow, und die Vereinigung von D+F ist nichts anderes als die Wiederherstellung des Reiches Karls des Großen.
Conclusio: Der Russ kann kommen.
Völlig überraschend ist der Russe nicht in Deutschland eingefallen. Der Vorfall ereignete sich gestern an der Grenze zu Polen und löste eine Panik aus. Die einfallslosen Grenzbeamten ergriffen die Flucht; sie mussten später psychologisch betreut werden. Auch in Berlin ist der Schock über das Ereignis deutlich zu spüren. Friedrich Merz nannte das Ausbleiben der russischen Invasion "völkerrechtswidrig" und kündigte eine weitere Verschärfung der Sanktionen an. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) beklagte die notorische Unzuverlässigkeit der Russen, die in diesem Fall sogar den Kampf gegen rechts sabotiert habe.
2029 ist der Russe längst bei uns eingefallen. Der Ukrainer war ja bloß ein lästiges Hindernis auf dem Weg zum eigentlichen, schon immer angestrebten Ziel: Europa per Angriffskrieg unterwerfen, natürlich mit der James-Bond-Bösewicht-Option späterer Weltherrschaft. Wir kennen doch den Iwan! Drunter macht er's nicht! Sagt sogar Elmar Theveßen! Deshalb musste Merz ja den Ukrainer pampern. Okay, hat nicht funktioniert, der Russe hat ihn trotzdem plattgemacht, und jetzt, das heißt allerspätestens 2029 (realistisch 2027), ist er eben bei uns. Wir sagen längst Sachen wie Druschba, Spasiba und Kalaschnikow, essen Borschtsch, Blini und Boeuf Stroganoff, lesen von morgens bis abends Anna Karenina und gucken nebenher dem Iwan beim Exerzieren zu, mitten auf der Straße. Trump wird natürlich gar nichts dagegen machen, er hat ja überhaupt keinen Grund dazu, und deshalb schluckt der Iwan auch gleich den Franzmann, zumal er (der Iwan) so gut Französisch kann (Bildungssprache! Peter der Große!). Dann legt er auch gleich Frankreich und Deutschland zusammen, weil anders wär's ja blöd, wenn er sowieso der Chef vom Ganzen ist, und legt die Regierungszentrale voraussichtlich nach Paris (Prachtbauten wie in St. Petersburg!) oder vielleicht auch nach Frankfurt (riesiger Flughafen, Banken ohne Ende!). Ach ja, Berlin scheidet selbstverständlich aus, da zu arm und ungepflegt für den frankophil verwöhnten Russengeschmack, aber für die Streitkräfte ist es eventuell gerade noch gut genug (zentrales Heerlager!). Und politisch: Putin ist Zar, umringt von den üblichen finster dreinblickenden Russenministern, aber es sind durchaus auch ausgewählte deutsche Hilfsminister denkbar, z.B. Angela Merkel (internationalsozialistische Beziehungen), Bodo Rameljow (Sonderkommissar für Ostbindung), Manuela Schwesig (Agitprop), ja sogar Hendrik Wüst und Daniel Günther, sofern sie sich endgültig zum Kommunismus bekennen (machen sie ganz flott, jede Wette). Tja, so viel kann ich im Moment sagen! Ich freu mich sogar auf den Iwan, weil wir sind am Ende, und einer muss es ja richten. Wobei, am prickelndsten finde ich die Zusammenlegung mit dem Franzmann, die ist einfach der Hammer, nach den ganzen Gemetzeln in der gemeinsamen Geschichte.
Stell dir mal vor, es ist 2029, 17.10.26
Seite 1932
die Russen sind merkwürdigerweise noch nicht eingefallen und der neue Bundeskanzler wird gewählt. In den Hochrechnungen von ARDZDF führt April-April knapp vor der Nazi-Schlampe.
Kalkweiss im Gesicht verkündet dann einer das Ergebnis:
Linke, Grüne je 10%, SPD 6, CDU 8.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
5. Mai 2021
Warum ein Klimalockdown nicht per se ausgeschlossen werden darf
Sachsens Ministerpräsident Kretschmer findet einen Klimalockdown nach dem Coronalockdown falsch, das darf aber nicht bedeuten, ihn komplett zu verteufeln, den Klimalockdown. Wann, wenn nicht im direkten Anschluss, wäre denn der beste Zeitpunkt? Jetzt haben wir gelernt, mit den neuen inneren Freiheiten umzugehen und auf Überfluss zu verzichten. Zu warten, bis das Verfassungsgericht diese Maßnahmen anordnet, wäre eine Schlappe für die Politiker und die Demokratie als Ganzes.
Hier spielt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier einer Schildkröte einen Streich
Es sind seltene Aufnahmen, die hier von Bundespräsident Steinmeier zu sehen sind. Unauffällig schleicht er sich an die Schildkröte heran und schubst sie ins Wasser. «Die Zeit der Langsamkeit kann uns allen die gemeinsame Chance bieten, aus dem gewohnten Trott herauszukommen», sagte er der ZZ-Mediengruppe.
Darum sind die Dicken die Gewinner der Coronakrise
Wer jetzt dick ist, wird es lange bleiben, denn das Licht ist bekanntlich erst am Ende des Tunnels hell, und dahin muss man erst einmal kommen. Wer aber schon vor der Coronazeit dick war, kann nun den Anschein erwecken, erst durch die geschlossenen Fitnesseinrichtungen Gewicht zugelegt zu haben und eigentlich ziemlich sportlich zu sein. Das wäre den Dicken sonst wohl kaum passiert. Etwas Besseres konnte ihnen also nicht passieren, und das wird es auch weiterhin nicht.
Annalena Baerbock verspricht Erhöhung der Mehlwürmer-Ration
Nach ihrer Wahl zur Bundeskanzlerin will Annalena Baerbock die Tagesration an Mehlwürmern erhöhen. «Wer statt des vegetarischen Ersatzes lieber weiterhin nicht auf Mehlwürmerinnen und Mehlwürmer verzichten will, hat die Freiheit, dass wir vor der Situation stehen, die Zuteilung zu erhöhen und die CO2-Steuer abzuspeichern», erklärte sie im ZZ-Gespräch.
Scheidungsschmutz bei den Gates
«Und dein Explorer ist Mist!» kreischt Melinda zu Bill
Wie es aussieht, verläuft die Scheidung der Gates doch garstiger als zunächst vermutet. «Aber nicht immer kommt es so, wie es aussieht, manchmal ist es am Ende doch so, wie es zunächst ausgesehen hat, wir sprechen dann von kognitiver Konsonanz», erklärt die ZZ-Psychologin. Dann wird es vielleicht doch nicht so spannend, aber wenn was durchdringt, berichten wir selbstverständlich umgehend.