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Jetzt, wo die Journaliten enttarnt sind, können die Guillotiniten ihres Amtes walten. Dann bricht das System zusammen, und der Staat spart jährlich 10 Milliarden Euro an Steuergeldern ein, die er für Dringenderes verwenden kann, also für die Ukraine. Dem echten Journalismus macht das nichts aus, der finanziert sich ja selber.
From the river to the Journaliten 21.09.26
Seite 1921
Deutsche Journaliten
mögen keine Semeniten,
denn sie lieben nur,
Palästina, und zwar pur.
Daraus folgt, das ist ganz klar,
´s hat nur einer Recht, Allah.
Die ZZ Nr. 1921 berichtete erstmals und exklusiv über sogenannte "Journaliten", die vom Ausschluss bedroht seien. Der Bericht fand breite Beachtung, auch in den öffentlichen Qualitätsmedien, doch diese bestritten schlankweg die Existenz von Journaliten und warfen der ZZ "Verschwörungstheorien" vor. Die ZZ hat daraufhin noch einmal investigativ nachrecherchiert und gerichtsfest bewiesen: Die "Journaliten" gibt es wirklich. Es handelt sich bei ihnen um eine para-religiöse Sekte, die seit den 68ern immer weiter gewachsen ist. Zulauf erhielt sie, und erhält sie bis heute, vorwiegend von den "Marxiten", den "Maoiten" und den "Staliniten", drei älteren Sekten mit derselben Grundausrichtung, und gelegentlich auch von den "Baaderiten" oder den "Gysiten". Das Ziel der Journaliten-Sekte ist, wie bei allen Sekten, die flächendeckende Verbreitung des einen, wahren Glaubens und die hierzu erforderliche Ausschaltung aller anderen Glaubens-Residuen. Das angewandte Mittel ist die Narration, also die glaubenskonform angepasste Beschreibung bzw. Nichtbeschreibung der Geschehnisse, häufig kombiniert mit Verleumdungen, Lügen, "Aufrufen", Bildung breiter Bündnisse und Ähnlichem.
Aber jetzt kommt das aufregendste Ergebnis der großen ZZ-Investigativrecherche: Die Journaliten arbeiten unter falscher Bezeichnung. Das ist der Grund, warum sie bisher nicht bemerkt wurden! Sie haben zu einem ganz einfachen Trick gegriffen, um ihre Journaliten-Identität zu verschleiern: Sie nennen sich "Journalisten". Auf diese Art konnten sie in den vergangenen Jahrzehnten praktisch die ganze Medienwelt unterwandern, das heißt: in ihren Besitz bringen und mit dem journalitischen Glauben durchtränken, bis das System komplett journalitisch war. Und das ist es bis heute. In Zahlen: Heute sind im System nur noch ca. drei Prozent echte Journalisten beschäfigt – die anderen 97 Prozent sind ausnahmslos Journaliten! Das dürfte so ziemlich alles erklären. Was viele ahnten, hat also gestimmt: Wir werden von einer Sekte "informiert". Man wusste nur noch nicht, dass es eine echte Sekte ist! Knaller, oder?
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
6. November 2020
ZZ-Person des Jahres:
Der Briefwähler
Der Briefwähler hat es noch mal herumgerissen. Damit hat er den Weg freigemacht für eine Präsidentin Kamala Harris (in einer früheren Version stand hier Dromadara, wir bitten das Versehen zu entschuldigen). In seinem Glückwunschtelegramm schrieb Bundespräsident Steinmeier: «Wie kein zweiter hat der Briefwähler gezeigt, dass es auch im amerikanischen Wahlsystem darauf ankommt, die Anfälligkeiten für eine eiserne Hand durch zivilgesellschaftliches Aufstehen auszugleichen.»
Gefahr: Nerze können auf den Menschen überspringen
Die Gefahr durch Nerze wurde bislang als zu gering eingeschätzt, dabei ist längst erwiesen, dass ein Überspringen auf den Menschen möglich ist. «Wir waren zu sehr auf das Risiko des Blitzeinschlags oder eines Autounfalls fixiert, das uns größer erschien, und waren auf dem Nerzauge blind», sagte Verfassungsschutzpräsident Haldenwang zu ZZ-Chefvirologe Drosten.
Statistik: 0,1 Prozent aller Frauen sind nackt
Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, sind 0,1 Prozent aller Frauen im erwerbstätigen Alter im Moment nackt. «Das ist eine Momentaufnahme, der zeitliche Mittelwert weist eine konstante Schwankungsdichte auf, so dass auf die Gesamtzahl bezogen jede zehnte Frau rund zwanzig Minuten durchschnittlich nackt wäre», so Regierungssprecher Cybert bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen.
Saxophonisten finden die Veranstaltungsabsagen grundsätzlich richtig, nur die Saxophonisten hätten ausgenommen sein sollen
In einer Stellungnahme begrüßen die Saxophonisten mit großer Zustimmung das konsequente Vorgehen der Politik gegen die Herausforderungen der Pandemie. «Aber in Bezug auf die Saxophonspieler hätten wir uns etwas mehr Augenmaß gewünscht, ein Filter vor dem Instrument hätte den Zweck erfüllt. Aber so fühlen wir unsere Leistung nicht ausreichend gewertschätzt, und das bei dem Blues, den wir gerade in diesen Zeiten dringend zu bieten hätten», heißt es in einem offenen Brief an die Bundesregierung, der im Fachblatt «Der Saxophonist (w/w/d)» abgedruckt ist, das gerade nicht ausgeteilt werden kann.